Saskatchewan

Die mittlere Prärieprovinz von Kanada heißt Saskatchewan liegt zwischen Alberta im Westen und Manitoba im Osten. Außerdem grenzt sie im Norden an die Nordwest-Territorien und Nunavut sowie im Süden an die USA (Bundesstaaten Montana und North Dakota).

Der Name der Provinz wurde vom Saskatchewan River abgeleitet.

Mit einer Fläche von 651.036 qkm ist es etwas größer als Manitoba und etwas kleiner als Alberta. Knapp 1 Millionen Einwohner hat die Provinz, was sie zu einer der am dünnsten besiedelten des Landes macht.

Im Herzen der kanadischen Prärie

Auch wenn die Prärieprovinzen ist sie die mit dem meisten Platz pro Einwohner (1,6 Menschen/ qkm). Die Zeitzone beträgt -6 bzw. -7 zur UTC.

Die postalische Abkürzung ist SK, es ist eine der jüngeren Provinzen und erst seit 1. September 1905 ist die Provinz Teil der kanadischen Föderation. Die Amtssprache ist Englisch, aber auch Französisch wird regional verwendet.

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Der Waskesiu-See im Prince-Albert-Nationalpark

Die Einwohner stammen von unterschiedlichen Einwanderergruppen ab (stärkste Gruppen sind Deutsche, Engländer, Schotten, Iren, Ukrainer und Franzosen).

Beachtlich ist der Anteil der Indianer in Saskatchewan, mit fast 14 % hat es den höchsten Anteil überhaupt der kanadischen Provinzen.

In der Hauptstadt Regina gibt es eine Universität der Indigenen, die First Nations University of Canada. In Regina wird Kultur & Kunst groß geschrieben und so finden im Conexus Arts Centre zahlreiche Theater, Konzerte und Veranstaltungen statt.

Kunstliebhaber sollten die MacKenzie Art Gallery besuchen, das Royal Saskatchewan Museum zeigt dagegen mehr zum Thema zum Thema Geschichte, Natur und Völkerkunde. Im Wascana Centre (WC) kann man in schöner Parklandschaft einen See, viel Natur und Tierwelt erleben.

Durch seine weit entfernte Lage von größeren Wassergebieten ist das Klima in Saskatchewan recht kontinental mit warmen bis heißen Sommern (Temperaturen um 38 °C sind keine Seltenheit) und sehr kalten Wintern (Temperaturen oft dauerhaft unter -17 °C).

Besonders im Norden geht das Klima vom kontinentalen ins subarktische über.

Die meisten Sonnenstunden Kanadas

Saskatchewan hat die meisten jährlichen Sonnenstunden von allen Provinzen Kanadas zu verzeichnen.

Da keine schützenden Gebirge vorhanden sind, ist es meist windig. Die Niederschläge sind gering. Es kommt regelmäßig zu arktischen Kaltlufteinbrüchen, auf der anderen Seite auch im Frühjahr zum warmen Wind Chinook, der im Winter hin und wieder für warme Zwischenzeiten sorgt.

Im Frühjahr und Sommer kommt es gelegentlich zu Gewittern. Im Winterhalbjahr können auch Blizzards auftreten, die innerhalb kürzester Zeit hohe Schneemengen mit sich bringen. Ebenfalls kommen Tornados in dieser kanadischen Provinz vor, die mitunter sehr heftig sein können.

Größte Städte sind Saskatoon (mit interessanten Sehenswürdigkeiten wie dem Saskatchewan Western Development Museumdem Kunstmuseum Mendel Art) die Hauptstadt Regina, Prince Albert, Moose Jaw und Yorkton. Viele denken bei Saskatchewan an die großen Farmen und Viehherden, wichtiger ist mittlerweile aber die Erdöl- und Erdgas-Gewinnung sowie Dienstleistungen und Finanzen.

Neben den Sehenswürdigkeiten in den Städten und der Weite des Landes faszinieren die Nationalparks wie der Grasslands-Nationalpark (Prärielandschaft mit neu angesiedelten amerikanischen Bisons; Lichtschutzgebiet seit 2009) und Prince-Albert-Nationalpark (Prärie mit zahlreichen Seen, Wäldern und den seltenen Präriebisons).

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